Geschichte des Schlosses

Als ursprünglich um 1244 errichtete Zollburg des Trierer Erzbischofs Arnold von Isenburg wurde die Burg Stolzenfels 1689 im pfälzischen Erbfolgekrieg von französischen Truppen zerstört und diente im 18. Jahrhundert sogar als Steinbruch. Nachdem die Ruine 1802 in den Besitz der Stadt Koblenz überging, schenkte diese sie 1823 dem Kronprinzen Friedrich Wilhelm (IV.). Der ließ die Anlage nach den Plänen des Berliner Architketen Karl Friedrich Schinkel ab1836 wieder aufbauen, dabei wurden die alten Gemäuer in den Neubau integriert. Schloss Stolzenfels mit seinen Gärten und dem großen Landschaftspark war 1842 fertig gestellt; Die Kapelle wurde 1845 eingeweiht. Bis zu seinem Tod, 1861, hielt sich Friedirch Wilhelm IV. mit seiner Gemahlin Elisabeth einige Male in dem bis heute nahezu unveränderten Schloss Stolzenfels auf.